
teServer ermöglicht
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Zentrale Datenhaltung mit NetzlaufwerkenWenn eine Arbeitsgruppe Daten erzeugt, die von mehreren Mitgliedern der Gruppe, anderen Gruppen, Mitarbeitern anderer Standorte, Kunden oder Zulieferern auswertbar sein müssen, dann ist eine zentrale Speicherung der Daten im Netzwerk erforderlich.Die einfachste Lösung hierfür ist der Zugriff auf die Daten über Netzlaufwerke. Der Administrator des Netzwerks gibt einen Teil des Plattenplatzes auf einem Server zur allgemeinen Benutzung frei, die Clients können dort Daten ablegen und alle authorisierten Benutzer des Netzwerks können die freigegebenen Verzeichnisse genauso auf Ihrem Computer verwenden wie lokale Festplatten. Grenzen der zentralen Datenhaltung mit NetzlaufwerkenDer Zugriff auf Daten über Netzlaufwerke ist jedoch wesentlich langsamer als der Zugriff auf eine lokale Festplatte. Insbesondere wenn die Daten beim Einlesen interpretiert werden müssen (z.B. Kalibrierung von Rohdaten, Zugriff auf Teilmengen einer Datei, Umwandlung des Dateiformats durch einen Importfilter, etc.) so muss die interpretierende Software (Importfilter) beim Zugriff über Netzlaufwerke oft die komplette Datei über das Netz zum Client transferieren.Beim Zugriff auf größere Dateien (ab ca. 50MB) ist es wesentlich effizienter, wenn die interpretierende Software direkt auf der Maschine läuft, auf welcher die Daten physisch gespeichert sind. In diesem Fall muss nur die vom Client tatsächlich benötigte Teilmenge der Daten in bereits interpretierter Form über das (relativ langsame) Netzwerk übertragen werden, während der Zugriff auf die Rohdaten und deren Interpretation mit maximaler Geschwindigkeit abläuft. teServer erlaubt schnellstmöglichen ZugriffDer teServer ist ein Programm, welches direkt auf dem zentralen Rechner läuft auf dem die Daten physisch gespeichert sind.Um auf den teServer zugreifen zu können benötigt die jeweilige Anwendung des Benutzers ein Modul welches mit teServer kommunizieren kann - den teClient. Der teClient kann in jede Anwendung eingebunden werden die eine Einbindung eigener Softwaremodule (DLLs oder Java-Komponenten) unterstützt. Derzeit gibt es eine Anbindung an MATLAB (über teLoad) und testeval. Eine DiaDem-Anbindung ist in Vorbereitung. Wenn z.B. ein testeval-User auf Daten des teServers zugreifen möchte, dann sendet teClient eine Anforderung an den teServer welche Teilmenge der Daten er benötigt (z.B. "die ersten 3 Minuten von Test Nr. 428, und zwar nur die Kanäle "Drehzahl" und "Temperatur"). Der Server extrahiert daraufhin die erforderliche Rohdaten-Teilmenge aus der entsprechenden Datenquelle (Datei oder Datenbank), interpretiert diese und sendet nur die bereits interpretierte Teildatenmenge über das Netzwerk an teClient welcher die Daten wiederum an die jeweilige Anwendung des Benutzers weitergibt. Mit Hilfe dieser Technik erfolgt der Datenzugriff um ein Vielfaches schneller als beim Zugriff über Netzlaufwerke. Maximale Performance mit Raid-System und schneller NetzanbindungDa Server-Computer gegenüber Arbeitsplatzrechnern meist über eine deutlich schnellere Plattenanbindung (Raid-System), schnellere Prozessoren und eine schnellere Anbindung an das lokale Netzwerk verfügen kann der Performance-Gewinn durch den Transfer des Interpretationsprozesses auf den Server noch wesentlich gesteigert werden.Die benötigte Zeit für den Zugriff auf einen Test der mehrere hundert Megabyte Daten enthält kann so von mehreren Minuten auf wenige Sekunden reduziert werden. Sichere DatenübertragungDamit sensible Daten nicht eingesehen werden können läuft die Kommunikation zwischen Server und Client verschlüsselt ab. Es wird eine 1024 Bit RSA-Verschlüsselung verwendet.ZugriffskontrolleDer teServer ermöglicht es einzustellen, welche Benutzer auf diesen Server zugreifen dürfen und von welchen Rechnern aus die Zugriffe erfolgen dürfen.Logging der ZugriffeAuf Wunsch protokolliert der teServer wer welche Daten wann abgerufen hat und macht so die Datenzugriffe auch nachträglich kontrollierbar.Modulares Treiberkonzept für beliebige DatenformateUm Daten aus beliebigen Datenquellen an teServer anbinden zu können wird ein modular erweiterbares Treiberkonzept verwendet. Die Treiber (Importfilter) sind spezifisch für die jeweilige Datenquelle programmiert und sind in der Lage, den internen Aufbau des Dateiformates oder der Datenbank zu interpretieren und in einem einheitlichen Format an teServer weiterzugeben.Damit ist es möglich, einfach durch Hinzufügen eines neuen Treibers eine neue Datenquelle an den teServer anzubinden. Der teServer verwendet dieselben Treiber wie testeval, teLoad und teConvert. Dadurch können automatisch alle Tools mit dem neuen Format umgehen sobald ein Treiber für eines der Tools programiert wird. Vorteile für die Benutzer
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